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Multiples Myelom/Plasmozytom
in Nürnberg
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Die Krankheit "Multiples Myelom"
 
Was ist das Multiple Myelom?

  • Das Multiple Myelom ist eine bösartige Erkrankung des Knochenmarks und entsteht durch die unkontrollierte Vermehrung von entarteten Plasmazellen.

  • Die krankhaft veränderten Plasmazellen produzieren Antikörper oder auch nur Bruchstücke von Antikörpern, die so genannten Paraproteine.

  • Durch die Produktion von Paraproteinen wird die Bildung normaler Antikörper unterdrückt, wodurch der Patient infektionsanfälliger wird.

  • Die Vermehrung von Myelomzellen im Knochenmark stimulieren die Osteoklasten. Das sind Zellen, die Knochensubstanz abbauen können.

  • Dadurch wird vermehrt Kalzium freigesetzt.

  • Die Bildung großer Mengen von Paraproteinen kann den Eiweißgehalt des Blutes erheblich steigern. Weil ein Teil des Eiweißes über die Nieren ausgeschieden wird, kann das Eiweiß die Nierenkanälchen verstopfen und die Funktion beeinträchtigen.

  • Ein Multiples Myelom kann über Jahre hinweg ohne bemerkbare Krankheitszeichen verlaufen. Die  hier beschriebenen Auswirkungen der Erkrankung treten in der Regel erst nach einem längeren Krankheitsverlauf auf.

  • Warum ein Multiples Myelom entsteht, ist bisher weitgehend ungeklärt. Auch handelt es sich hierbei um eine noch nichtheilbare Krebserkrankung.
Mögliche Symptome einer Myelomerkrankung

  • Knochenschmerzen und –brüche durch den Verlust der Knochensubstanz

  • Zeichen einer Blutarmut, wie Abgeschlagenheit, Antriebsarmut, Luftnot bei Belastung, Reizbarkeit oder Kopfschmerzen (sehr häufig) 

  • Infektanfälligkeit mit häufig wiederkehrenden, hartnäckigen Infektionen (seltener)

  • Gewichtszunahme durch Einlagerung von Flüssigkeiten in Körpergewebe kann ein Zeichen von Nierenfunktionsbeeinträchtigung sein.

  • Durch eine Kalziumerhöhung im Blut kann es Nierenschäden, Müdigkeit, Verwirrtheit, Herzrhythmusstörungen, Übelkeit und Erbrechen kommen (Hyperkalziämie; sehrselten).